Sorry dass ich so lange nichts eingestellt habe, aber ich war in der letzten Zeit etwas faul bei der Aktualisierung der HP, aber es wird demnächst wieder besser.

 

Schuld an der wenigen Zeit ist u.A. dieses kleine Zwergli namens Eddi :-)

Ede von der Urbacher Höhe (geb. am 17.08.2014) gehört seit Kurzem zu unserem Team und bereitet uns viel Freude. Bald wird die HP aktualisiert, bis dahin hier ein Bild und ein kleines Video von dem Kobold, welches nach 14 Tagen Training entstanden ist.

 

 

 

 

Dann möchten wir noch ganz herzlich Harald mit seinem Ando beglückwünschen. Der erste Quant hat nämlich seine IPO 2 mit sehr guten Ergebnissen absolviert (wenn auch wieder bissel Pech im Spiel war). Alles Gute, wir freuen uns besonders über den Tagessieg in eurer SV-Trainingsgruppe. Weiter so, wir sind stolz auf unseren Ando!

 

So, wir sagen erst mal  tschüss und wünschen eine schöne Vorweihnachtszeit. Danke liebe Bianca für dieses schöne Bild von unserem Buddy!

 

 

 

Heute wäre dein 7. Geburtstag, Ari du fehlst :-(

 

Heute haben wir liebe Grüße und ein erstes kleines Trainingsvideo  (bitte anklicken) von Calle bekommen, dankeschön. Wir haben uns riesig gefreut, denn für seine 4 Monate macht er das richtig gut. Wird Zeit, dass wir euch bald mal auf dem Hundeplatz besuchen, langsam geht es uns allen auch wieder besser. Zu Hause ist Calle ein Knuddelbärli und macht seiner Familie viel Freude.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch für die 500 Likes auf unserer Facebook-Seite.
Seit 2012 haben wir auf Facebook unsere Seite "Rottweiler vom Quant", mit der wir zusätzlich zu unserer Homepage, die bereits über 46.000 Besucher hat, gern allen Interessierten einen kleinen Einblick in unsere liebevolle ADRK-Rottweilerzucht ermöglichen möchten. Im Januar 2010 habe ich die Züchterschulung absolviert und am 08. Juni 2010 wurde unsere Zuchtstätte in das Zuchtbuch des ADRK eingetragen, am 13.08.2012 hat dann endlich unser lang ersehnter A-Wurf das Licht der Welt erblickt. Unsere Hunde gehören zur Familie und auch unseren Welpen schenken wir unsere ganze Liebe und Aufmerksamkeit.
Freude und Leid liegen aber oft sehr nah beieinander. Heute vor 2 Wochen ist mein Seelenhund  Arras von der Puppenstube, dem ich in meiner Zucht viel zu verdanken habe, weil er der Papa von 19 vielversprechenden kleinen bzw. nun schon großen Quanten meines A-, B- und C-Wurfes ist, gestorben. R.I.P. Arras, wir vermissen dich und werden dich nie vergessen. Vielen Dank für eure Anteilnahme, wir haben uns ganz sehr über die vielen lieben Zeilen gefreut.  
Allen, die sich bei uns bereits für den D-Wurf vormerken lassen haben, möchten wir sagen, dass wir sehr froh sind, dass wir noch Frostsperma von Arras habe, denn ich möchte selbst sehr gern noch einen Nachkommen von Arras haben. Wir werden sehen, was das Schicksal mit uns vor hat.
Vielen Dank nochmals an euch alle, dass ihr uns die ganzen Jahre begleitet habt und mit eurem "gefällt mir" zum Ausdruck gebracht habt, dass wir als Züchter auf dem richtigen Weg sind!

Es ist unendlich schwer für uns los zu lassen, deshalb haben wir all unsere Liebe in dieses Video gepackt und schicken es auf die Reise zu Ari. Es ist eine Hommage an einen großartigen Sportrotti, lieben Familienhund und treuen Begleiter.

 

 

 

Aris Tod kam plötzlich und viel zu früh. Bei Menschen sagt man „gesund und tot“. Es gibt Hunde, die sind schwer krank und müssen sich lange quälen und es gibt Hunde, denen bleibt das erspart. Ari hatte Glück, wenn man das so bezeichnen kann, er ist friedlich eingeschlafen. Ich habe zwei Tage vor seinem Tod noch dieses Video (bitte anklicken) aufgenommen. Eigentlich wollte ich eine Blödelaktion meiner Zwei filmen, denn früh nach dem Aufstehen war immer „Schwänzelfangen“ und Beide sind voller Lebensfreude auf der Wiese herumgehopst, wie auf einer heißen Herdplatte. Leider kam ich mit dem Handy zu spät. Ich bin froh, dass ich dieses Video nicht gelöscht habe, denn es bedeutet mir nun sehr viel.

 

Meine Angst, dass Ari bald sterben muss, hat mich allerdings schon das ganze Jahr nicht losgelassen. Ich kann euch nicht sagen, woher sie rührte. Ich schiebe sie mal wieder auf mein „Bauchgefühl“, was mich nie verlässt. Kein Hund von uns ist trotz guter Haltung älter als 6 Jahre geworden und ihr könnt mir sicher nachfühlen, dass der Gedanke sich aufdrängt, wenn der Hund dieses Alter erreicht, auch wenn der Hund gesund ist.

 

Viele von euch haben mich gefragt, ob Ari krank war. Mir sind keine lebensbedrohlichen Krankheiten bekannt, aufgrund derer ich fürchten musste, dass wir Ari nicht mehr lange haben außer zwei Sachen, seine Ballkrankheit und unheilbare Wassersucht. Ich habe immer gedacht, er verletzt sich mal schwer, wenn er meterhoch seinen Bällen hinterher springt oder einfach jede Mauer hinab ins Wasser.

 

Jetzt nach einer Woche weichen die Tränen langsam den schönen und lustigen Erinnerungen.

 

Ari war so durchgeknallt, dass er sogar selbst seine Bälle geworfen hat und hinterhergejagt ist, wenn man mal nicht mit ihm gespielt hat. Er war ein Junkie in allen Lebenslagen, immer für Überraschungen gut. Beim Spaziergang an einem Kanal ist er einfach von einer ca. 2 Meter hohen Begrenzungsmauer in den Kanal gesprungen. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn der Kanal irgendwo einen Ausgang gehabt hätte, über den man wieder auf den Weg gelangt. Meine Panik könnt ihr euch vorstellen. Ari ist eine ganze Weile kanalabwärts geschwommen, bevor wir endlich eine Treppe ins Wasser gefunden haben. Ich hätte ihn paar auf die Mütze hauen können, aber wenn er dich mit seinen Pittiplatschaugen so lieb angeschaut hat, konnte man ihm einfach nicht böse sein.

 

Mit diesem Pittiplatschblick hat er auch immer beim Decken die Besitzer von Hündinnen angeschaut, die vor ihm gekauert haben, um ihre Hündin zu halten. Und als er dann sogar noch voller Hingebung angefangen hat, dem Hündinnenbesitzer die Hände und das Gesicht abzuschlecken, hättet ihr mal deren Augen sehen sollen, sie haben gedacht „Hilfe, jetzt ist die Nase gleich ab“. So war er unser Dicker.

 

Ari war ein unheimlich intelligenter Hund, unheimlich im wahrsten Sinne des Wortes, denn er hat echt mitgedacht und wir haben oft gesagt, „dass kann doch nicht wahr sein“. Er hat alles analysiert und hatte sofort eine Lösung für sich parat. Das hat mich oft zur Weißglut gebracht bei der Ausbildung, man musste immer versuchen schlauer zu sein als er und ihn auszutricksen, was jedoch meist nur ein Mal geklappt hat.

 

Als junger Hund beim Reviertraining habe ich ihn mehrfach ums Zelt geschickt, damit er sauberer und schneller reviert. Nach ca. 4 Wegen ums gleiche Zelt hat er sich vor das Zelt gestellt, sich zu mir umgedreht, sich wieder zum Zelt gedreht, das transportable Zelt ausgehebelt und quer über den Platz hinter sich hergezogen bis zu mir. „So Frauchen, das wars dann wohl mit Revieren“. Oder er hat bei Springübungen über die Hürde abgebremst, die Distanzhilfe mit der Schnauze ausgehoben, fallen lassen und ist dann gesprungen. Beim Training auf dem Platz hat es gar keinen Sinn gemacht, dass jemand zur Korrektur hinter uns läuft, denn es hat alles super geklappt, wenn er gemerkt hat, dass er beobachtet wird. Unser Ausbilder Torsten hat sich deshalb schon auf eine kleine Anhöhe in den Wald gestellt und von Weitem zugeschaut. Ari hat schnell begriffen, dass er das Gelände nach ihm absuchen muss und hat es auch getan. Hat er ihn gesehen, wusste er, dass er kontrolliert wird. Ich hatte oft die Lacher auf meiner Seite.

 

Aber auch zu Hause war er ein Filou. Er war immer unser Zeitungsbote und hat sie von Einem zum Anderen getragen. Solange wir die Zeitung nach dem Fertiglesen nur halbiert haben, ist er liegengeblieben. Haben wir jedoch die Zeitung geviertelt, war er sofort zur Stelle und hat, ohne das wir ihn etwas sagen mussten, die Zeitung von Einem zum Anderen gebracht. Oder im Winter, wenn er keinen Schnee fressen durfte, hat er sich immer zurück fallen lassen. Wenn wir uns nach ihm umgedreht haben, hat er sofort aufgehört zu kauen, stand aber mit dicken Backen voller Schnee da so nach dem Motto "ich hab nichts gemacht".

 

Geschichten über Geschichten ... langsam kommen alle wieder ins Gedächtnis!

Er war wirklich ein cleveres Kerlchen, seine Intelligenz, überdurchschnittlich gute Lernbereitschaft und sein Trieb waren mein Schlüssel zum Erfolg. Ari war mein erster Sporthund und ich hatte keinerlei Erfahrungen, wie man einen Hund ausbildet, kannte noch nicht mal die Prüfungsordnung. Mein kleiner Hundeplatz vom SGSV, auf dem nicht mal Prüfungen stattfinden, ist auch nicht unbedingt der Platz, wo Sieger trainiert werden. Wir haben Spaß und geben uns Mühe. Trotzdem bin ich relativ erfolgreich mit Arras gewesen. Mit einem erfahrenen Hundeführer an seiner Seite, hätte es Arras sicher sehr weit gebracht. Schade!

 

Es dürfte sich ja rumgesprochen haben, dass ein erfolgreicher Hundeausbilder Arras gern 2010 zur deutschen Meisterschaft führen wollte. Ich war echt verzweifelt, dass ich dem Hund nicht gerecht werden konnte und hätte Ari fast weggegeben. Der Gedanke hat mir aber das Herz zerrissen, denn Ari war ein Familienhund und ich hätte ihn endlos vermisst... und wie hätte ich ihn zurück bekommen? Wollte ich einen erfolgreichen Hund, war es mir das Wert? Nein es war es mir nicht. Wir Zwei haben zusammen Step by Step weiter gemacht und mit 3 Jahren hatte Ari alle erdenklichen Prüfungen, war Landesmeister Sachsen und war gekört. Vielen herzlichen Dank an alle, die uns ehrlichen Herzens bei der Ausbildung geholfen haben. Ein besonders großes Dankeschön an Torsten Liebhaber, Franz Fobbe, Jörg Elting, Heiko und Susann Scharf, Gert Zenner, Holger Lohse, Christian, Roland und seinem Team, Milan und Markus. Ohne euch hätte ich es nicht so weit geschafft. Zum großen Erfolg hat es leider nie gereicht, denn der Hund kann nur so gut sein, wie sein Hundeführer. Trotzdem war ich sehr stolz auf meinen Junge … und jetzt kommen schon wieder die Tränen gepurzelt.

 

Was ich anfangs gar nicht verstanden habe, war die Tatsache, dass man Ari grundlos schlecht geredet hat. Ich habe eine Weile gebraucht um damit klar zu kommen, dass das ein Ergebnis meines Erfolges ist und dass man Mitleid geschenkt bekommt, sich jedoch Neid schwer erarbeiten muss. Mich hat mal eine bekannte Züchterin gefragt, ob sie Ari vielleicht mal bissel hochpuschen sollte... oder vielleicht doch lieber nicht? Ich bin froh, dass Ari niemand gepuscht hat, alles was wir erreicht haben, war unser eigenes Ergebnis. Wer mich kennt der weiß, dass ich auf „Puschen“ keinen Wert lege, dass ich ein ehrlicher Mensch bin, der lieber zu Prüfungen auf Plätze und zu Richtern gefahren ist, denen man nicht nachsagt, dass dort die Prüfungen besonders easy ablaufen.

 

Ich hätte Arras und mir trotzdem die Sportkarriere ersparen sollen, sie hat oft nur Ärger und Wut mit sich gebracht. Oft sind Lügengeschichten bei mir angekommen, z.B. dass Arras Knochenkrebs, Hodenkrebs, eine Herzerkrankung hätte, ein Wesenskrüppel wäre u.v.A.m. . "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" und unser Erfolg und Aris Bekanntheitsgrad war Vielen ein Dornen im Auge. Ari war in aller Munde, aber da konnte ich doch nichts dafür. Leute, wir waren einfach nur ein gutes Team und hatten Spaß am Hundesport. Ich hatte mit Arras bereits die VPG 3 abgelegt, da hat mich der Richter angesprochen, ob ich nicht auch mal an die ZTP denken will. Das alles war mir anfangs nicht wichtig. Ich hätte mich sicher auch nicht getraut, auf Meisterschaften oder zur Körung zu starten. Franz Fobbe hat mir Mut gemacht, Ari auch auf großen Veranstaltungen zu führen und hat mir bei der Vorbereitung geholfen. Er war sehr stolz auf Ari, weil der ein Sohn von seinem Bill war. Es war für mich keine einfache Zeit, weil ich so ziemlich meine gesamte Freizeit auf dem Fährtenacker oder Hundeplatz verbracht habe. Ich möchte diese Zeit jedoch nicht missen, es war eine sehr schöne Zeit, auch wenn ich viele Erfahrungen sammeln musste, auf die ich gern verzichtet hätte. 

 

Leider musste ich wegen eigenen gesundheitlichen Gründen vor 3 Jahren mit dem Hundesport ganz aufhören. Ich habe mir immer gewünscht, dass ich irgendwann mit Ari noch mal starten kann. Schade, auch dazu ist es nicht gekommen. Ari war so ein geiler Sportrotti und ich schaue mir sehr wehmütig unsere Videos an.

 

Mein Großer ich bin dir so dankbar für alles, wir waren ein gutes Team. Ich bin auch denen dankbar, die an Arras geglaubt haben, die uns immer unterstützt und die Daumen gedrückt haben, die Arras als Deckrüde gewählt haben und nun auch stolz auf ihre Nachzucht sind oder die Besitzer, die Nachkommen über Arras haben. Unter den mehr als 100 Nachkommen die Arras hat (davon 19 Nachkommen im eigenen Zwinger "vom Quant") sind immerhin 2 Klubjugendsieger, viele V1-Hunde, sehr gute Dienst- und Sporthunde, liebe Familienhunde. 

 

Ich möchte euch sagen, seid weiter stolz auf eure Hunde, glaubt an sie, lasst sie nicht schlecht reden und habt keine Angst, mir ist keine schlimme Krankheit bekannt, die Arras hätte vererben können. Außer seinen außergewöhnlichen Trieb, seine unbändige Arbeitsfreude und seine überdurchschnittliche Intelligenz, die er vielfach gut vererbt hat, wird euch hoffentlich bei eurem Hund nichts Anderes "zu schaffen machen".

 

Wir haben Arras nicht obduzieren lassen, weil ich keinen toten Hund in eine Kühltruhe packen lasse, damit dann an ihn herumgeschnippelt wird, um heraus zu finden, was er ggf. alles hatte. Arras wurde von einem (im Gutachterkreis agierenden) Spezialisten einer großen Klinik vor der „großen“ hundesportlichen Karriere und dem Einsatz zur Zucht umfassend untersucht mit dem Ergebnis, dass Arras ein gesunder Hund war. Sicher hat auch der Hundesport bei ihm „Abnutzungsspuren“ hinterlassen, wenn es so war, haben die ihm nicht davon abgehalten bisher meterhoch seinem Ball hinterher zu springen und selbst bei der größten Hitze immer in Bewegung zu sein. Er war ein richtiger Powerboy.

 

Um Spekulationen vorzubeugen möchte ich außerdem sagen, dass der einzige Grund, weswegen ich keinen Nachkommen aus meiner eigenen Nachzucht über Arras behalten habe, der war, dass ich bis auf Weiteres keinen Hundesport machen kann. Ich bin kein Hundesammler, wenn ich einen jungen Rotti habe, fange ich zeitig mit der Ausbildung an. Ich wollte gern noch mal mit einem jungen Rotti „durchstarten“ und habe auf den D-Wurf gehofft. Bis dahin war meine Zielstellung, wieder gesund und belastbar zu werden.

 

Und für alle, die jetzt sagen „was jetzt … , das glaubt doch keiner“, habe ich nur eine Antwort parat. Ich hätte es mir auch einfach machen können und schreiben „ Magendrehung“. Das alles zu schreiben ist mir nicht leicht gefallen, aber ich bin das Arras und all denen, die Nachkommen über ihn haben, schuldig. Weitere Fragen werde ich nicht beantworten, weil ich auch gern zur Ruhe kommen möchte. Die Aera Ari ist leider vorbei, ein guter Hund, der nicht zurück kommen wird.

 

Behaltet Ari in guter Erinnerung, er hat es verdient!

 

Ari du hast deinen Weg selbst gewählt. Ich bin mir sicher, dass nichts umsonst passiert. Nichts steht zwischen uns, du bist jeden Tag bei uns und wir sind so unendlich glücklich, dass du knapp 7 Jahre bei uns warst!

 

                                                             R.I.P. Arras

 

 

P.S.: Vielen Dank für die vielen lieben Nachrichten, die wir von euch bekommen haben. Das hilft uns sehr! Bitte verzichtet auf Telefonate, das würde uns überfordern. Es ist alles gesagt!