BARF - die artgerechte Ernährung des Hundes

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ein sehr wichtiger Beitrag für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Hundes. Das Ergebnis der ausschließlichen Fütterung von industriell hergestellten Fertigfutterprodukten wird immer deutlicher, denn Krankheiten wie Krebs, Allergien, Pankreatitis, Pankreas-Insuffizienz, Haut- und Fellprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf und lassen sich nicht einfach mit Überzüchtung erklären. 

Viele Hundebesitzer, Tierheilpraktiker, Züchter und auch Tierärzte vertreten deshalb die Meinung, dass Fertigfutter einer der Hauptverursacher für gesundheitliche Probleme ist und propagieren Alternativen zu Fertigfutterprodukten.

 

 

 

Ich füttere meine Hunde deshalb vom Welpenalter an zwar nicht ausschließlich, aber zu einem sehr großen Teil Barf und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Neben verschiedenen Fleischsorten (Huhn, Rind, Wild) kommen Haferflocken, Reis, Kartoffeln, gedünstetes Gemüse, Obst und Kräuter sowie verschiedene Zusätze (Fischöl, Leinöl, Seealgen, Muschelkalkextrakt, Grünlippmuschel) in die Futterschüssel.

Die Zubereitung (einige Vorschläge s.u.) kostet nicht viel Zeit und man bekommt schnell Routine, was und wieviel der Hund benötigt.

Mehr Informationen zu Barf finden Sie hier .

Ein gute Bezugsquelle für gesunde und qualitativ hochwertige Ernährungszusätze ist die Firma PerNaturam, hier erhalten Sei auch eine individuelle und fachlich qualifizierte Beratung.  

 

 

Ich werde vor allem immer von den Welpeninteressenten gefragt, was denn bei so einem Rotti in die Futterschüssel kommt. Ich bin ja ein Fanatiker von gesunder  BARF - Kost. Allerdings verkompliziere ich das nicht, denn bei mir kommt genau so gut auch mal hochwertiges Trockenfutter von Vet Concept in die Schüssel. Seit ich allerdings einen hoch allergischen Rottweiler (mein Finchen) hatte, mache ich mir ein paar mehr Gedanken um Ernährung und Gesundheit. Unsere Welpen kennen und fressen übrigens auch alles gern, weil ich sie von Anfang an verschiedenes Futter gewöhne. 

Deshalb für alle, die es interessiert, einen Vorschlag fürs Frühstück:

Kefir (Naturjoghurt geht auch), geriebener Apfel, 1 Eigelb und 1 Tl Honig

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oder das Abendbrot:

Grüner Blättermagen von Futter 1A, rohes Sauerkraut vom Gemüsehändler, gekochte Kartoffeln ,  Chicoree, Pro Natal für die werdende Mama, Komplement für den Papa und dazu noch bissel hochwertiges Öl von PerNaturam und Vet Concept ... und fertig ist die gesunde Gaumenfreude :-)

Hier noch ein Hiweis zum Sauerkraut: Rohes Sauerkraut ist reich an Milchsäure, Vitamin A, B, C, K und Mineralstoffen. Die Milchsäurebakterien bewirken ein positives Darmklima - ist der Darm gesund ist es der Hund auch.   Meine Hunde fressen vor allem in den grasarmen Monaten sehr gern rohes Sauerkraut, da es ein sehr guter Ballaststoff ist.

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Rinderknorpelfleisch und frischer gewolfter Lachs von Futter 1A, rohes Sauerkraut, gekochte Kartoffeln, Chicoree, geriebener Apfel, Fleischbrühe aus ausgekochten Knochen, Pro Natal sowie Natalen (Firma PerNaturam) für die werdende Mama, Komplement (Firma PerNaturam) für den Papa (hochwertiges Öl/DHA liefert der frische Lachs, reichlich Calcium der Knorpel).

 

Futter


Rinderstichfleisch mit viel Blut, Chicoree, Sauerkraut, Gemüsemischung (grüner und roter Bauerngarten von PerNaturam), ein ganzes Ei mit Schale (natürliche Kalziumversorgung) iim Kräuterbeet :-), Lachsöl

 

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Meine Welpenkäufer ( bzw. die Künftigen) haben mich gefragt, was ich zu Knochen sagen. Hier meine Antwort: fleischige Grießknochen vom Rind (splittern nicht) gehören ein mal wöchentlich in die Futterschüssel.

 

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...oder schöne fleischige Putenhälse vom Biohof, ein Kaugenuss für Groß und Klein!

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Und hier noch etwas für die werdende Mama, die möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen muss: eine dünne Brühe aus Quark, einen kleinen ML Welpenmilch und Himbeerblättertee- back to nature ;-)

 

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... und razt fatz sind die Schüsseln blitzeblank geschleckt :-) aber nicht vergessen, ein Fastentag pro Woche (erwachsener Hund, für einen Junghund reicht ein halber Tag) ist gesund für das Verdauunsgssystem und schadet keinem Hund!

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